Website-Wissen richtig importieren
Was der Website-Import erfasst, wie du Lücken erkennst und wann eine kurze Wissensdatei mehr hilft als hundert weitere Seiten.
No BS IO · 28. August 2026 · 4 Minuten Lesezeit
Mit den Seiten anfangen, die Fragen beantworten
Gib unter Wissen die öffentliche Website deines Produkts an. Der Import folgt internen Links und der Sitemap. Besonders hilfreich sind Funktionsbeschreibungen, Hilfeseiten und FAQs. Eine Startseite mit einer starken Werbeaussage erklärt dagegen selten, wie ein bestimmter Ablauf funktioniert.
No BS IO erfasst pro Lauf bis zu 120 öffentliche Seiten. Geschützte Kundenbereiche gehören nicht dazu. Inhalte, die erst nach einer Anmeldung oder Interaktion erscheinen, können fehlen. Prüfe deshalb die erfassten URLs und Hinweise zur Abdeckung, bevor du den Import als vollständig behandelst.
- Produktdomain und wichtige Hilfeseiten prüfen
- Erfasste URLs und Importwarnungen ansehen
- Alte Kampagnen und fachfremde Inhalte ausschließen
Lücken anhand echter Fragen finden
Suche im importierten Wissen nach fünf Fragen, die dein Team häufig bekommt. Steht dort wirklich die Antwort oder nur ein ähnlicher Begriff? „Daten importieren“ erklärt beispielsweise noch nicht, welche Formate unterstützt werden oder was nach dem Import mit den Datensätzen passiert.
Wenn die Antwort auf der Website steht, aber im Import fehlt, prüfe die betroffene Unterseite gezielt. Fehlt sie auch auf der Website, ergänze eine Wissensdatei oder einen Eintrag. Mehr Seiten zu importieren behebt keine inhaltliche Lücke.
Eine kurze Datei für die entscheidenden Details
Du kannst Markdown, Text, HTML, CSV und JSON mit jeweils bis zu 1 MB hochladen. Nutze diese Möglichkeit für interne Produktdokumentation, nicht für Passwörter oder echte Kundendatensätze. Die Inhalte werden als Wissen verarbeitet; No BS IO ist kein Archiv für die hochgeladenen Originaldateien.
Eine brauchbare Markdown-Datei braucht keine besondere Technik. Lege pro Funktion eine Überschrift an und notiere darunter: Was ist möglich? Welche Voraussetzungen gelten? Was ist ausdrücklich nicht möglich? Welche Schritte sind belegt? Ergänze die Quelle und das Prüfdatum. Kurze, eindeutige Absätze lassen sich leichter prüfen und pflegen als eine Sammlung alter Präsentationen.
Halte Unterschiede, die der Assistent nicht verwechseln darf, zusätzlich in den Produktregeln fest. Beispiel: Ein exportierter Bericht kann heruntergeladen, aber nicht wieder importiert werden. „Nicht automatisch importierbar“ wäre hier irreführend, weil es einen manuellen Weg nahelegt.
Erst prüfen, dann veröffentlichen
Importierte Inhalte landen zunächst im Entwurf. Wähle aus, was der Assistent verwenden darf, und teste sowohl normale Fragen als auch Nachfragen mit falschen Annahmen. Eine gut klingende Antwort ist erst dann brauchbar, wenn sie mit deinen Quellen und Produktregeln übereinstimmt.
Veröffentliche den geprüften Stand. Bei späteren Änderungen bleibt die bisherige Freigabe aktiv, während du am neuen Entwurf arbeitest. Aktualisierungen startest du standardmäßig manuell; eine optionale nächtliche Prüfung erzeugt ebenfalls einen Entwurf. Entscheidend ist, dass jemand die fachliche Verantwortung für die Freigabe übernimmt.